Wie funktioniert's?

Frachtscanner: Wenn Güter zum Röntgen müssen

Durchleuchtet: Die nach ihm benannte Röntgenstrahlung entdeckte der Physiker Wilhelm Conrad Röntgen 1895 an der Universität Würzburg. 1901 erhielt er dafür als erster den Nobelpreis für Physik.

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 21.03.2012

Bevor es mit dem Flieger in den Urlaub geht, stehen für jeden Reisenden bekanntermaßen der Check-in und die Gepäckkontrolle an. Sicherheit wird im Flugverkehr aber nicht nur groß geschrieben, wenn es um das Gepäck der Reisenden geht. Auch Luftfrachtsendungen werden vor dem Flug genau unter die Lupe genommen – mit einem Frachtscanner.

DB Schenker verfügt über eine der größten und leistungsstärksten Röntgenanlagen für Luftfrachtsendungen. Sie steht im DB Schenker Euro-Hub am Frankfurter Flughafen. Gescannt wird damit nach „unkonventionellen Spreng- und Brandvorrichtungen“. Laut EU-Richtlinien muss alle Fracht geröntgt werden, die nicht von so genannten bekannten Versendern stammt. Am Euro-Hub sind das zehn bis 20 Prozent der Sendungen.

Geröntgt wird wie beim Arzt – nur mit vierfach höherer Dosierung. Bleiplatten verhindern, dass Strahlung nach außen dringt. Die Anlage darf ausschließlich Fracht röntgen, keine Menschen. Ein Spezialist bewertet das Röntgenbild anhand der Farben und Formen: Plastiksprengstoff wäre orange und über einen blauen Draht mit einem Auslöser verbunden, etwa einem Handy. Bleibt eine Fläche schwarz, kann sie nicht durchleuchtet werden. Dann muss die Fracht von einer anderen Seite geröntgt oder geöffnet werden.

 

 

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DB Schenker  



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