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Container ahoi: Von Hamburg nach Hongkong

Teures Pflaster: Der Hafen der Sieben-Millionen-Stadt Hongkong ist einer der wichtigsten in Asien. Ein Liegeplatz kostet durchschnittlich 100.000 Euro am Tag.

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 13.03.2012

Auf keinem anderen Seeweg transportiert DB Schenker mehr Fracht als zwischen Europa und Asien. Die wichtigste Verbindung von Deutschland aus ist die Strecke Hamburg–Hongkong. Über 300 Meter lang sind die Ozeanriesen, die sich mit tausenden Containern auf den Weg über die stürmischen Weltmeere machen.

Richtung China sind vor allem sogenannte Investitionsgüter wie Maschinenteile unterwegs, in die umgekehrte Richtung nach Deutschland Konsumgüter wie Textilien, Elektronik und Spielzeug. 10.000 Standardcontainer werden pro Woche im Schnitt transportiert – pro Schiff. Wobei neben DB Schenker auch andere Firmen Platz bei den Reedereien buchen. Rund 30 Tage braucht ein Containerschiff, bis es am Ziel ist. Per Luftfracht sind die Güter nur drei Tage vom Flughafen zum Lager unterwegs. Das Tempo aber hat seinen Preis: Der Transport durch die Luft ist 20 Mal so teuer wie der über die Meere. Deswegen steigen vor allem Elektronikhersteller aus Asien auf den preiswerteren Seeweg um.

Gigantisch: Mit den Containern einer Schiffsladung könnte man 5.000 Lkw, einen 700 Kilometer langen Güterzug oder 1.250 Boeing 757F beladen.

Kein Wunder also, dass der Seefracht-Markt seit 2011 weltweit um fünf Prozent gestiegen ist. Um rund sieben Prozent hat DB Schenker zugelegt. Und arbeitet daran, noch besser zu werden. Zum Beispiel durch den Transport von Holz und Papier, also Produkte mit hohem Volumen. Oder durch den Ausbau von Fahrten mit Kühlcontainern – wichtig für die Medizin- und Nahrungsmittelbranche. Eine große Rolle spielt auch Stückgut, das heißt die Zusammenfassung von kleineren Waren verschiedener Hersteller in einem Container. Alle Frachten werden an einem Ort gesammelt und verpackt, gemeinsam verschickt und am Zielort entladen und verteilt. Diese Logistik für Komplettladungen von Anfang bis Ende bietet zusätzliche Einnahmequellen.

Schon jetzt arbeiten 5.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei DB Schenker Logistics in der Sparte Seefracht am Ausbau dieser Strategie. Ziel ist es, das Transportvolumen bis zum  Jahr 2015 zu verdoppeln: von heute 1,6 Millionen Standardcontainern auf 3,2 Millionen. Na dann, Schiff ahoi!

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DB Schenker  



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